Tschechiens Wahl und die Politik der Angst
Tschechien hat einen linkspopulistisch angehauchten Nationalisten zum Präsidenten gewählt, der sich als Europäer präsentiert, aber auf dem Rücken der vertriebenen Sudetendeutschen Stimmen eingesammelt hat. Viele Menschen in Tschechien, die nach der Vertreibung der Deutschen in deren Häuser (oft auch gegen ihren Willen) untergebracht wurden, leben genauso wie die meisten der vertriebenen Deutschen nicht mehr. Von Nachkommen der Sudetendeutschen hört man oft, dass man gar kein Interesse habe, in die Häuser der Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern zurückzukehren. Die Brisanz ergibt sich also auch dadurch, dass der Wahlkampf ein Gemisch aus populären linken innenpolitischen Themen und nationalis... »
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